Vereinssatzung
DJK Blau Weiß Winkel 1954 e.v.

Name und Wesen
§ 1

a. Der Verein führt den Namen DJK Blau Weiß Winkel. Er ist gegründet am 1. November 1954. Der Verein hat seinen Sitz in 65375 Oestrich-Winkel.
b. Der Verein ist Mitglied des DJK Sportverbandes Deutsche Jugendkraft. Er untersteht dessen Satzung und Ordnungen.
c. Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Hessen e.V., bzw. der Fachverbände und untersteht zugleich deren Satzungen und Ordnungen mit gleichen Rechten und Pflichten.
d. Der Verein führt des DJK Abzeichen, seine Farben sind Blau Weiß.
e. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
f. Der Verein ist unter dem Namen DJK Blau-Weiß 54 am 16. Juni 1967 im Vereinsregister beim AG Rüdesheim eingetragen worden. (VR 210)


Zweck
§ 2

a. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
b. Die Sportpflege des Vereins richtet sich grundsätzlich nach den Bestimmungen des Amateursports; er lehnt Einseitigkeiten, Übersteigerung und Materialismus im Sport ab.
c. Der Verein fördert die Jugendarbeit durch jugendgemäße Angebote für einen persönlichkeits- und sachgerechten Sport, für Weiterbildung, Freizeitgestaltung und Geselligkeit.
d. Der Verein ist auch um außersportliche Freizeitgestaltung bemüht und versteht sich als Bildungsgemeinschaft für seine Mitglieder.
e. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
f. Mittel dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden Seine Leiter arbeiten ehrenamtlich. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.


Ziele und Aufgaben
§ 3

Der Verein vertritt das Anliegen des Sports in Kirche und Gesellschaft. Der Erreichung dieser Ziele dienen folgende Aufgaben:

a. Der Verein fördert den Leistungs- und Breitensport, er sorgt für geeignete Sportmöglichkeit und ausreichenden Versicherungsschutz. Sportärztliche Untersuchung wird empfohlen.
b. Der Verein bietet geselliges Leben durch Fahrt und Wanderung, Fest und Feier. Er bemüht sich um die Erziehung und Bildung seiner Mitglieder zu verantwortungsbewussten Christen und Staatsbürgern, zur Achtung der Andersdenkenden und Wahrung und Würde des Einzelnen in einer freien, rechtsstaatlichen, demokratischen Lebensordnung.
c. Er arbeitet mit den örtlichen Sportvereinen in guter sportlicher Kameradschaft zusammen. Die Zusammenarbeit mit den deutschen Sportverbänden und den Sportvereinen hat zur Voraussetzung die parteipolitische Neutralität und religiöse und weltanschauliche Toleranz.
d. Er ist bereit, Aufgaben in Kirche und Gesellschaft mitzutragen.

 

 

Mitgliedschaft
§ 4

a. Der Verein nimmt jeden als Mitglied auf, der die Ziele und Aufgaben anerkennt.
b. Der Verein unterscheidet in der Mitgliedschaft 1. aktive Mitglieder, 2. Passive Mitglieder, 3. Ehrenmitglieder, 4. Förderer. Der Verein ehrt seine Mitglieder gemäß einer besonderen Ehrenordnung des DJK Bundesverbandes und LSB Hessen bzw. deren Fachverbände.
c. Die Mitglieder über 16 Jahre haben Stimm- und Wahlrecht.
d. Aufnahme, Austritt, Ausschluss: 1. Die Anmeldung zur Aufnahme erfolgt durch schriftlichen Aufnahmeantrag beim Vereinsvorstand. Bei minderjährigen Antragstellern ist schriftliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (Eltern, Vormund) erforderlich. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. 2. Die Mitgliedschaft endet außer Tod durch Austritt oder Ausschluss aus dem Verein. 3. Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Er wird zum Ende Jahres wirksam. 4. Über den Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein entscheidet der Vereinsvorstand. Der Ausschluss hat zu erfolgen, wenn das Mitglied offenkundig und fortgesetzt gegen die satzungsgemäß geforderte Mitgliedsverpflichtung verstößt.
e. Pflichten der Mitglieder: 1. Am Sport und Gemeinschaftsleben der DJK teilzunehmen. 2. sich zu bemühen, im privaten und öffentlichen Bereich als Christ zu leben. 3. im Sport eine faire und kameradschaftliche Haltung zu zeigen. 4. die Satzungen und Ordnungen anzuerkennen. 5. die festgesetzten Beiträge zu entrichten. 5. die Pflichten gegenüber den Verbänden des deutschen Sports zu erfüllen.

Organe
§ 5

Die Organe zur Leitung und Verwaltung des Vereins sind: a. der Vorstand und b. die Mitgliederversammlung.

Der Vereinsvorstand
§ 6

1. Zusammensetzung:
a. Geschäftsführender Vorstand: der Vorsitzende, stellvertretende Vorsitzende, Schriftführer, der Kassenwart und der geistliche Beirat.
b. Erweiterter Vorstand: zusätzlich zu a. die Frauenwartin, der Sportwart, der Jugendwart und der Pressewart. Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende sind Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB. Jeder von ihnen wird Einzelvertretungsbefugnis erteilt, von der aber der stellvertretende Vorsitzende i Innenverhältnis zur Gebrauch machen darf, wenn der Vorsitzende verhindert ist.

2. Aufgaben des Vereinsvorstandes

Aufgabe des Vereinsvorstandes ist die Leitung und Verwaltung des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die allgemeine Vertretung des Vereins nach innen und außen. Er sorgt für die Erfüllungen der Pflichten gegenüber dem DJK Bundesverband, dem Landessportbund und den Fachverbänden.

3. Aufgaben der Vorstandsmitglieder

Alle Vorstandsmitglieder sind mitverpflichtet und mitverantwortlich für die Verwirklichung der Ziele und Aufgaben des Vereins. Die Aufgaben im Einzelnen sind:

a. Der Vorsitzende ist für die Führung des Vereins verantwortlich. Er vertritt den Verein nach innen und außen, beruft und leitet die Sitzungen und Versammlungen.
b. Der stellvertretende Vorsitzende unterstützt den Vorsitzenden bei der Erfüllung seiner Aufgaben und vertritt ihn im Verhinderungsfall.
c. Der geistliche Beirat erfüllt seine Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand, mit dem er sich um die religiöse Bildung und um die allgemeinen erzieherischen Aufgaben im Verein bemüht. Zu seinen besonderen Aufgaben gehört der seelsorgerische Dienst an den Vereinsmitgliedern.
d. Der Schriftführer führt die laufenden Vereinsgeschäfte im Auftrag des Vorstandes, er führt den Schriftwechsel des Vereins, fertigt die Protokolle und Einladungen, er führt Mitgliederliste und das Vereinsarchiv, schreibt die Vereinschronik.
e. Die Frauenwartin sorgt für die Durchführung der Aufgaben des Frauensports und vertritt die Anliegen des Frauensports im Vorstand.
f. Der Sportwart ist verantwortlich für den gesamten Sportbetrieb des Vereins.
g. Dem Jugendleiter sind die Betreuung und Vertretung der Jugendabteilung aufgetragen.
h. Der Kassenwart verwaltet die Kasse und stellt den Jahresabschluss und den Haushaltsplan auf. Die Kasse wird von den gewählten Kassenprüfern unter Vorlage der Bücher und Belege geprüft. #Der Pressewart fertigt die Berichte für die Tagespresse.

4. Wahl und Beschlussfähigkeit

Die Mitglieder des Vereinsvorstandes werden von der Jahreshauptversammlung auf zwei Jahre gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Der geistliche Beirat wird von der kirchlichen Stelle im Einvernehmen mit dem Vorstand bestellt. Der Jugendleiter wird auf der Jahresmitgliederversammlung der Jugend im Alter von 10 bis 18 Jahren gewählt und von der Jahreshauptversammlung bestätigt.

Der Vereinsvorstand tritt in der Regel alle drei Monate zusammen. Der Vorstand trifft seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden einberufen werden.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Er fasst alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Es werden nur die abgegeben Stimmen gezählt; die Stimmen derjenigen, die sich der Stimme enthalten, werden nicht mitgezählt.

Die Mitgliederversammlung
§ 7

Der Verein hält die Mitgliederversammlung in folgenden Formen:
Jahreshauptversammlung
Außerordentliche Mitgliederversammlung.

1. Zusammensetzung
Zur Mitgliederversammlung gehören der Vereinsvorstand, sowie die über 16-jährigen Mitglieder.
2. Aufgaben der Mitgliederversammlung
Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind: a. Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung für den Verein. B. Beratung und Beschlussfassung aller Fragen, die von so großer Wichtigkeit sind, dass durch sie wesentliche Grundlagen des Vereinslebens betroffen werden. C. Wahl und Entlastung des Vorstandes oder von Vorstandsmitgliedern und Wahl der Kassenprüfer. D. Bestätigung des von der Jahresmitgliederversammlung der Jugend gewählten Jugendleiters. E. Beschlussfassung über Jahresrechungen des Vereins. F. Festsetzung der Vereinsbeiträge.

Es kann ein außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Sie wird einberufen, wenn der Vorstand es mit einfacher Stimmenmehrheit beschließt oder wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe bei Vorstand beantragt oder wenn es das Interesse des Vereins erfordert.

3. Verfahrensbestimmungen
Die Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen einzuberufen. Die Veröffentlichung im Rheingau Echo gilt als schriftliche Einladung.
Anträge auf Änderung der Satzung und zu den Angelegenheiten bei denen zur Beschlussfassung eine ¾ Mehrheit erforderlich ist, müssen eine Woche im Voraus schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß eingeladen ist.
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse, soweit nichts anders Bestimmt ist, mit einfacher Stimmenmehrheit. Jedes Mitglied hat eine Stimme, Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Es werden nur die abgegebenen Stimmen gezählt; die Stimmen derjenigen, die sich der Stimme entgalten, werden nicht mitgezählt. Die Wahlen zum Vereinsvorstand erfolgen in der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.
Wählbar ist jedes volljähriges Vereinsmitglied.
Der Jugendleiter soll volljährig sein.
Wahlen werden grundsätzlich in geheimer Wahl durchgeführt. Abstimmung durch Handzeichen genügt, wenn dies beantragt wird und sich kein Widerspruch ergibt. Das Vorschlagsrecht für die Wahlen haben:
Jedes Mitglied der Mitgliederversammlung und der Vereinsvorstand.
Die in einer Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sind in einem Protokoll festzuhalten, das vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

Auflösung
§ 8

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer mit dem Tagesordnungspunkt „Auflösung“ mit einer Frist von 14 Tagen einberufenen Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Sollte bei der ersten Versammlung nicht die erforderliche Hälfte der Mitglieder anwesend sein, so ist eine zweite Versammlung schriftlich mit gleichen Fristen einzuberufen, die dann in jedem Fall beschlussfähig ist.

Die Einladung zu Mitgliederversammlung ist gleichzeitig dem DJK Diözesanverband zu übersenden.

Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an die kath. Kirchengemeinde 65375 Oestrich-Winkel. Diese hat es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, und zwar für die Jugendpflege, zu verwenden.



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